Uni Kiel macht Studienerfolg möglich

Ob G8 oder G9: Die Qualität von Schule und Schulabschlüssen hängt maßgeblich von der Qualität der Lernprozesse und Lernbedingungen ab. Deshalb schlägt die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) aus aktuellem Anlass einen Qualitätspakt zwischen Schulen, Hochschulen und dem Land vor. „Das Ziel unserer Initiative ist es, die Studierfähigkeit der Abiturientinnen und Abiturienten deutlich zu verbessern. Unser Dreipunkteplan zielt darauf ab, Übergangsphasen optimal zu gestalten und Studienerfolge zu verbessern. Neben Unterstützungsangeboten im Studium stehen dabei Kooperationen mit Schulen sowie die Lehrkräfteaus-, -fort- und -weiterbildung im Fokus“, kündigte CAU-Vizepräsidentin Professorin Ilka Parchmann am Mittwoch, 8. Februar, in Kiel an.
Punkt 1: Studienorientierung und Studienvorbereitung – In Zusammenarbeit mit den Forschungsschwerpunkten der CAU sollen Angebote für die Profiloberstufen sowie vorbereitend für den Wahlpflichtunterricht erstellt werden, die Schülerinnen und Schülern Einblicke in aktuelle Forschungsrichtungen und -ansätze geben und die damit verbundenen Studienangebote und Berufsperspektiven aufzeigen.
Punkt 2: Unterstützung, Differenzierung und Studienqualitätsentwicklung – Vorkurse sind heute Standard an allen Universitäten. Sie vermitteln Einblicke in Studiertechniken und Studienabläufe. Außerdem werden hier inhaltliche und methodische Grundlagen vermittelt, über die viele Studienanfängerinnen und -anfänger nicht ausreichend verfügen.
Punkt 3: Lehrkräfteausbildung und Kooperationen mit Lehrkräften
Für die fachliche Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften entwickelt die CAU in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Programm, das aktuelle und gesellschaftlich relevante Forschungsbereiche mit neuen Fachanforderungen der Schulen verbindet und so schulische und wissenschaftsorientierte Kompetenzbereiche stärker miteinander verknüpft. Neben Fort- und Weiterbildungsangeboten im Land wird eine Plattform mit frei verfügbaren Materialien erstellt, so genannten Open Educational Resources, die Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen wird.

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