Buchbesprechungen

Emma Braslavsky - Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen

Die Welt kann nicht besser sein als wir: Jo, eine selbstsüchtige Enddreißigerin, zelebriert die Fassade einer Möchtegern-Weltverbesserin und lebt vom Geld ihres Mannes; Jivan, ein latent chauvinistischer Mittvierziger, heuchelt den Feministen, manipuliert seine Frau und wird dabei selbst ahnungsloses Opfer. Weiterlesen …

Adriaan van Dis - Das verborgene Leben meiner Mutter

Mutter-Sohn-Beziehungen sind immer besonders, wie auch dieser offensichtlich autobiographisch geprägte Roman zeigt. Ein Autor spricht hier mit seiner beinahe hundertjährigen Mutter über ihr Leben, das er in einem Buch verarbeiten möchte. Weiterlesen …

Andrea Bajani - Das Leben hält sich nicht ans Alphabet

Der 1975 in Rom geborene Autor erweist sich in diesen achtunddreißig Prosaminiaturen von zwei bis drei Seiten Länge als ein Magier, der in einer teils sehr poetischen Sprache wundervolle Geschichten erzählt, die zwischen Realität und Phantasie hin- und herpendeln. Weiterlesen …

Rosamund Lupton - Lautlose Nacht

Als die Physikerin Yasmin mit ihrer gehörlosen Tochter Ruby in Alaska landet, um ihren Mann Matt zu treffen, wird sie von der Polizei empfangen. Matt soll tot sein. Aber Yasmin glaubt, dass Matt am Leben ist und begibt sich noch weiter in den Norden, um nach ihm zu suchen. Weiterlesen …

Cynthia D´Aprix Sweeney - Das Nest

Was für eine komfortable Aussicht: Sobald das jüngste der Plump-Kinder ihren vierzigsten Geburtstag erreicht hat, gibt es aus dem kolossalen väterlichem Erbe, dem sogenannten Nest, für eben jene Melody und ihre einander nicht gerade zugetanen Geschwister Jack, Beatrice und Leo endlich den höchst notwendigen monetären Geldsegen. Aber dann verschuldet Leo kurz vor dem Auszahlungstermin einen bösen Unfall, bei dem eine mexikanische Kellnerin schwer verletzt wird. Weiterlesen …

Zelda Fitzgerald - Himbeeren mit Sahne im Ritz

Diese elf höchst lesenswerten Erzählungen, im Original zwischen 1925 und 1932 (eine ist undatiert) erschienen und hier erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlicht, führen mitten hinein in die „Roaring Twenties“. Weiterlesen …

Sarah Bakewell - Das Café der Existenzialisten

Sarah Bakewell macht etwas völlig Unwissenschaftliches: Sie stellt die existenzialistische Philosophie im Zusammenspiel mit dem biographischen Hintergrund ihrer Protagonisten vor, allen voran natürlich Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Weiterlesen …

Maria Dermoût - Die zehntausend Dinge

Dieser wundersame Roman aus dem Jahr 1955 ist eine weitere großartige Entdeckung dieses Verlags, der unter anderem schon John Williams dem Vergessen entrissen hat. Weiterlesen …

Alexei Makushinsky - Dampfschiff nach Argentinien

Der Ich-Erzähler begegnet Alexander Nikolajewitsch Woskoboinikow (Alexandre Vosco) Ende der 80er Jahre ein einziges Mal. Kurz darauf stirbt der weltberühmte Architekt, das Gespräch aber bleibt haften und gut 20 Jahre später beschäftigt er sich weiter mit A.N.W., spricht unter anderem mit dessen Kindern Viviana und Pierre, entdeckt ein spätes Interview und liest die Schriften von A.W.N.. Weiterlesen …

Paolo Maurensig - Sommerspiel

Von Frühjahr bis Herbst ist der Ich-Erzähler dieses Romans, ein Schriftsteller, auf der Flucht vor seiner Frau, zu Gast im Haus des reichen Giulio Colombi. Der lebt mit seiner innig geliebten, schwerkranken Mutter und seiner Verlobten Flora in einer Villa, wo auch das befreundete Paar Professor Ermes Deravines und dessen viel jüngere Frau Angèle verkehren. Weiterlesen …

 
nach oben