Buchbesprechungen

Megan Hunter - Vom Ende an

C.H. Beck 2017, 160 S., 16 Euro

Die Ich-Erzählerin des Debüt-Romans der 1984 geborenen Autorin bekommt am Beginn des Buchs ein Kind. Gleichzeitig ist eine Flutkatastrophe im Gange, die Mutter und Kind auf der Flucht vom Kindsvater trennt. Die Hauptfigur setzt mit anderen Frauen auf eine Insel über, bevor sie später mit ihrem Kind wieder in ihre zerstörte Heimat zurückgekehrt. Im Zentrum der Schilderungen der Ich-Erzählerin steht dabei ihr Verhältnis zu ihrem Kind und dessen Entwicklungen. Während die Apokalypse der Sintflut gleich stattfindet, erlebt sie im Angesicht der Bedrohung das Mutterglück in vollen Zügen. Und dieses weiß Megan Hunter mit großer sprachlicher Kraft darzustellen.

mitteilen




Zurück

 
nach oben