Buchbesprechungen

Lily Brett – Lola Bensky

Suhrkamp 2016, 399 S., 10 Euro

Lola Bensky ist neunzehn, als Keith Moon vor ihren Augen die Hosen runterlässt und Cher sich ihre falschen Wimpern borgt. Es sind die Sixties und Lola als Reporterin in London und New York unterwegs. Sie unterhält sich mit Mick Jagger über Sex und Diäten, mit Jimi Hendrix über Mütter, Gott – und Lockenwickler. Ihre Eltern ahnen nicht, dass sie Menschen trifft, die mit freier Liebe und Drogen experimentieren. Sie haben das Konzentrationslager überlebt, aber das würde sie ins Grab bringen. Und Lola fühlt sich schon schuldig genug, dass sie Übergewicht hat und keine Anwältin geworden ist. Doch sie will ihr Leben in die eigenen Hände nehmen. (hw)

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