Buchbesprechungen

Hermann Ranke (Übersetzer) - Gilgamesch Epos

Das erste existentialistische Werk der Menschheit wurde bereits um 2000 v. Chr. von einem anonymen babylonischen Dichter auf Tontafeln gemeißelt und ging in den Kanon der Weltliteratur ein: das Gilgamesch-Epos. In einer klaren und kraftvollen Sprache erzählt es die Geschichte des gottgleichen Gilgamesch, König der sumerischen Stadt Uruk, der sich gemeinsam mit seinem tierähnlichen Freund Engidu auf die Suche nach dem Kraut des ewigen Lebens macht, am Ende jedoch erkennen muss, dass auch für ihn, der zu einem Drittel Mensch und zu zwei Dritteln Gott ist, das Leben endlich ist. Doch gerade diese Erfahrung lässt ihn auch zur Selbsterkenntnis gelangen. (hw)

Marix Verlag 2012, 128 S., 12 E

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