Buchbesprechungen

Antonin Varenne – Äquator

C.Bertelsmann Verlag 2018, 428 S., 20 Euro

Pete Ferguson erlebt nicht gerade wenig in diesem fulminanten Roman, der in loser Verbindung zu Varennes Buch "Die sieben Leben des Arthur Bowman" steht. Deserteur im amerikanischen Bürgerkrieg, Beobachter des Todeskampfes seines sich erhängenden Vaters, Bisonjäger, mehrfacher Mörder, Revolutionsbeteiligter und Reisender zum Äquator, er kommt nicht zur Ruhe und ist ein Getriebener seiner inneren Verzweiflung. Und er trifft auf Maria, eine indianische Hexe, die Liebe seines Lebens. Varennes „Äquator“ ist im besten Sinne ein Abenteuerroman, der vor Sinnlichkeit und Bildgewalt nur so strotzt und einen in einen unwiderstehlichen Sog zieht. (hb)

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