Januar 2017 - Börbels Welt

Und die Zeit und die Zeit ...

Und zack: Schon weilt 2016 nicht mehr unter uns und das alles hat schon wieder gefühlt nur 2 Wochen gedauert. Apropos nicht mehr unter uns. Es ist schon bedrückend, wer in 2016 so alles mit dem Sensemann durch die Pforte musste: Ob Musiker wie David Bowie, Prince, Glen Frey (Eagles), Keith Emerson und Greg Lake (Emerson, Lake & Palmer), Leonard Cohen, Paul Kantner (Jefferson Airplane), Jimmy Bain (Rainbow, Dio), Nick Menza (Megadeth), Wolfgang Wölli Rohde (Die Toten Hosen), Peter Behrens (Trio), John Berry (Beastie Boys), Colin Vearncombe (Black), Dave Swarbrick (Fairport Convention), Maurice White (Earth Wind and Fire), Roger Cicero und kurz vor der Jahreswende vor einem Jahr Lemmy Kilmister (Motörhead) oder bekannte Gesichter wie Bud Spencer, Götz George, Muhammad Ali, Manfred Krug, Gene Wilder, Walter Scheel, Alan Rickman, Miriam Pielhau, Guido Westerwelle, Peter Lustig, Roger Willemsen, Achim Mentzel, Anton Yelchin, Henning Voscherau, Erika Berger, Tamme Hanken, Arne Elsholtz, Nancy Reagan, George Kennedy, Hans-Dietrich Genscher, Dan Haggerty und leider zu viele andere. Auch politisch hatte 2016 (leider) einiges zu bieten: Geplagt von Idioten auf der ganzen Welt, Terror, Krieg, Rassismus und der Tatsache, dass Millionen Kommunikationslegastheniker sich ihre Welt in sozialen Netzwerken so machen, wie sie ihnen gefällt. Gepöbel, Bedrohungen, krudeste Verschwörungstheorien, Hetze und fehlende Fähigkeit, auch nur ein Satzzeichen zu benutzen: Alles normal.
Nein, es war rückblickend nicht unbedingt ein wunderschönes Jahr, wenn man sich das ganze einmal vor allem global anschaut. In ein paar Jahren gibt es dann bestimmt auch noch einen Hollywood Film namens Aleppo, der viele Oscars kassiert und nachdem alle sagen werden, das darf nie wieder passieren. Für die hiesige Filmindustrie hätte ich sonst auch noch eine Idee. Im Kino gab´s ja grad die erfolgreiche Edelstein-Trilogie „Rubinrot“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“. Und vielleicht können wir nach der anstehenden Bundestagswahl 2017 ja einen Film mit dem Namen „Reichskristallbraun“ drehen. Das wird ein Hit! Aber vorher winkt uns am 20. Januar ja bereits der nächste Albtraum im Kalender zu. Denn dann endet die Amtszeit von US-Präsident Obama und die Trumpocalypse nimmt ihren Lauf. Dass das amerikanische Wahlsystem zudem ziemlich bekloppt ist, sieht man nun auch. Hillary Clinton liegt nach den Auszählungen knapp 3 Millionen Stimmen vor Trump und gewinnt dennoch nur den goldenen Käsekuchen, weil Ihr Konkurrent schlicht im entscheidenden Gremium der Wahlmänner die Mehrheit erlangt hat. Das wird noch richtig interessant. Eventuell werden im Weißen Haus ja dennoch ein paar Zimmer frei. Schließlich ist die Bude dem neuen US-Präsi und vor allem seiner Trulla ja nicht komfortabel genug. Die US Filmindustrie reibt sich indes sicher schon die Hände, bei all den Vorlagen, die von der künftigen Führungsfrisur zu erwarten sind. Schade, dass es die Nackte Kanone nicht mehr gibt. Leslie Nilsen und George Kennedy sind ja nicht mehr unter uns und O.J. Simpson sitzt im Knast. Aber vielleicht überrascht 2017 ja und 2016 ist doch nur ein Seuchenjahr gewesen? Irgendwoher muss die Rechnung 666+666+666+6+6+6=2016 ja schließlich herkommen... 


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