`N Abend allerseits!

Tja, das ist nun vorbei mit Moin, Moin. Man könnte philosophisch werden – so in dem Sinne, dass die Zeit … und dass der Tag …

Aber das werdet ihr nicht hören wollen. Was also geht? Oder was geht nicht (mehr)? Der G20 in Hamburg ist (endlich) Geschichte und die Historiker werden irgendwann mal die Quellen auswerten und darüber streiten, wer da was und warum getan hat. Zur Zeit schlagen die Wellen so hoch, dass jedes Wort zuviel scheint.

Die Zeiten sind hart. Da ist es immer gut, sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen. Das macht uns die Autobranche gerade vor und auch auf dem Lebensmittelmarkt schließen sich zum Beispiel die Sky- und Penny- und Minimal- und Extra- und Rewe- und Kaiser‘s-Märkte zusammen – betreut vom Kartellamt, das diese Zusammenschlüsse begleitet.
Das ist wie in der Natur: Die Artenvielfalt weicht, der Stärkere setzt sich durch – haben wir schon in der Schule gelernt, wenn wir im Biologie-Unterricht aufgepasst haben, nichts unbedingt Neues, auch wenn viele Menschen dies beklagen. Allerdings muss ich an dieser Stelle mal meine Schwester zitieren, die immer, wenn sie die Sylter über die Überfremdung mit reichen Neubürgern klagen hört, sagt: „Irgendwer muss denen das ja mal verkauft haben. Sonst wären sie nicht hier.“

Was bleibt, ist ein nicht enden wollender Höhenflug des ifo Geschäftsklimas und ein ebensolcher der Anzahl so genannter atypischer Beschäftigungen (z.B. Minijobs oder Leiharbeit) in allen Arbeitsverhältnissen. In der Region Neumünster liegt dieser Anteil derzeit bei stolzen 38 Prozent (Quelle IG Bau).

So, werte Leserinnen und Leser, die ihr nun zu den einen oder den anderen gehört, in diesem Sinne …
 
See you …
mit besten Grüßen

Karla Kroll
für das After Dark

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